| Vermittler setzt beim Streit ums Museum Sander auf die Bürger |
| Geschrieben von: Kalle |
| Mittwoch, den 24. November 2010 um 04:38 Uhr |
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Dass kontrovers und lebhaft diskutiert wird, steht zu erwarten Im Fernsehen hat sich Joachim-Felix Leonhard einmal angeschaut, wie Heiner Geißler den Streit um den Stuttgarter Bahnhofsbau zu schlichten versucht. Referat hin, Referat her - ein gutes Vorbild für die Vermittlung im Darmstädter Museumsstreit sieht er darin nicht. Der frühere Staatssekretär wünscht sich eine stärkere direkte Bürgerbeteiligung, wenn bei den von ihm geleiteten Fachforen über den Bau des Sander-Museums auf der Mathildenhöhe gestritten wird. Drei Abende sollen der »Vermittlung zum Bau des Museums Sander« dienen, hat Leonhard sein Strategiepapier überschrieben, in dem er den Ablauf der Abende in der Orangerie skizziert. Wenn alle Teilnehmer feststehen, wird dieser Ablaufplan auch im Internet nachzulesen sein; noch fehlen die Namen der drei Sprecher, die von der Bürgerinitiative SOS Mathildenhöhe für das Podium nominiert werden. Er habe ein langes Gespräch geführt mit den Vertretern der Protestbewegung, die »von sehr viel Sachkenntnis getragen« sei. Bei der Zusammenstellung der Expertenrunde, die in der Orangerie diskutieren wird, war dem Vermittler die paritätische Besetzung wichtig - die Bürgerinitiative soll drei Vertreter entsenden, den Bereich Architektur und Stadtplanung vertreten der Darmstädter TU-Professor Werner Durth, Jochen Klie (Architektenkammer) und Jörg Blume (Bund der Architekten). Für den Denkmalschutz wurde Gerhard Knöll eingeladen, Vorsitzender des Darmstädter Denkmalbeirats, außerdem die Mainzer Architekturprofessorin und Olbrich-Expertin Regina Stephan. Kunstgeschichtliche Sammlungen und Museen sind durch Gerda Breuer repräsentiert - die Professorin aus Wuppertal kennt Darmstadt aus ihrer Zeit als stellvertretende Direktorin des Instituts Mathildenhöhe. Aus Karlsruhe kommt Pia Müller-Tamm, Direktorin der Staatlichen Kunsthalle. Außerdem nimmt Ralf Beil an der Expertenrunde teil, Direktor des Instituts Mathildenhöhe. Seine Einwände gegen den Museumsbau auf dem Grundstück des früheren Hauses Christiansen hatte die Protest-Lawine erst ins Rollen gebracht. Quelle: echo-onine Gesamter Artikel http://goo.gl/F4PRz |