| Sammler macht Schenkung vom Bauentwurf abhängig |
| Geschrieben von: Kalle Spiegelei |
| Mittwoch, den 22. September 2010 um 04:14 Uhr |
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Verliert Darmstadt den Zugriff auf eine Kunstsammlung, weil für eine andere Kollektion auf der Mathildenhöhe ein Haus gebaut werden soll? Als Reaktion auf die heftig umstrittenen Pläne, ein Stiftermuseum der Eheleute Hans-Joachim und Gisa Sander in Nachbarschaft zum Museum Künstlerkolonie zu errichten, will der Mannheimer Sammler Jens Kirsch eine 2009 in Aussicht gestellte Schenkung an das Institut Mathildenhöhe möglicherweise zurückziehen. Kirsch hatte mit dem Mathildenhöhen-Direktor Ralf Beil über eine testamentarische Überlassung von 55 Werken des Jugendstilmalers und Kunsthandwerkers Hans Christiansen (1866-1945) verhandelt: vorwiegend Ölgemälde, aber auch Monotypien und Bleistiftstudien. Christiansen gehörte zu den 1899 nach Darmstadt berufenen Protagonisten der Künstlerkolonie. Unter Kennern gilt der Kirsch-Komplex als »interessantes Konvolut«, das nicht nur den Bereich der Lebensreform umfasst, sondern auch spätere Arbeiten. Gesamter Artikel ECHO-ONLINE |