Sie sind hier: Startseite Inhalte Pressestimmen Der Oberbürgermeister redet nicht mit...
Der Oberbürgermeister redet nicht mit...
Geschrieben von: Kalle   
Samstag, den 11. September 2010 um 10:13 Uhr
Mathildenhöhe: Erneut artikuliert sich Unmut über die Pläne für einen Museumsbau

DARMSTADT.

Es herrscht Unmut im Publikum am Donnerstag im Darmstädter Justus-Liebig-Haus: Unmut über die Pläne für den Neubau eines privaten Museums Sander am Südhang der Mathildenhöhe, aber auch darüber, dass Darmstadts Oberbürgermeister und Kulturdezernent Walter Hoffmann (SPD) den ihm zugedachten Platz auf dem Podium dieser Diskussionsrunde nicht eingenommen hat. Drei verschiedene Terminangebote habe man Hoffmann gemacht, die er nicht wahrnehmen wollte, erklären die Veranstalter vom Verein Darmstädter Kulturforum der Sozialdemokratie.

Der Oberbürgermeister hätte die eigene Position zugunsten des Museums vertreten können, das nach dem Beschluss der politischen Gremien Darmstadts am Alexandraweg auf dem Gelände der von Joseph Maria Olbrich geplanten, 1902 eingeweihten und im Zweiten Weltkrieg zerstörten Villa Christiansen, gebaut werden soll. Jetzt sitzt als Vertreter der städtischen Position ein Denkmalpfleger auf dem Podium: Nikolaus Heiss, Darmstadts Koordinator für die Entwicklung der Mathildenhöhe zur Auszeichnung als Weltkulturerbe. Christiane Gelhaar, ehedem Architektin im Städtischen Hochbauamt, vertritt den Verein »Freundeskreis Mathildenhöhe«. Außerdem diskutieren Frank Oppermann, als Professor an der Technischen Universität zuständig für denkmalpflegerische Belange, sowie Stefan Zitzmann von der Bürgerinitiative »SOS Mathildenhöhe«, die gegen ein Sander-Museum an der geplanten Stelle ist.

»Kaum ein Thema bewegt die Darmstädter mehr als dieses«, sagt Sandra Russo, die Vorsitzende des Kulturforums. In einem sind sich offenbar alle einig: Das Angebot des Ehepaars Sander, das für das Museum eine Stiftung gegründet hat, ist ehrenwert. Strittig sind jedoch der Ort, an dem gebaut werden soll und auch der dafür vorgesehene Entwurf des Leipziger Architekturbüros Schulz und Schulz, der als Sieger aus einem Wettbewerb hervorging. Gesamter Artikel ECHO-ONLINE http://goo.gl/nv7k

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode


Aktualisieren