| Alternative auf Osthang |
| Freitag, den 31. Dezember 2010 um 16:49 Uhr |
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Zum Artikel "Vermittler im Museumsstreit. Mathildenhöhe: Joachim-Felix Leonhard moderiert die Fachforen, die den Neubau an Stelle des Hauses Christiansen erörtern - Erste öffentliche Sitzung von vor Weihnachten" vom 30. Oktober im Feuilleton des DA Echo: Für diese Aufgabe konnte Joachim Felix Leonhard gewonnen werden, der das Fachforum moderieren wird, auf dem eine sachliche Debatte über Fragen der Architektur und des Standorts geführt werden soll. Für den Moderator wäre es der „schlechteste denkbare Fall“, wenn die Stifter sich aus dem Projekt zurückziehen würden. Für mich und viele meiner Mitbürger hingegen wäre der schlechteste denkbare Fall die Verschandelung der Mathildenhöhe mit dem geplanten Museumsbau. Wir lieben das Ensemble Mathildenhöhe, wie es sich in den letzten 50 Jahren mit kleinen Veränderungen entwickelt hat zu einem der schönsten Identifikationsorte in dieser Stadt. Dazu gehört auch das Wasserbecken, von Hartung als Quellraum entworfen, das sich wunderbar in den Fuß des Hügels einschmiegt. Das Element Wasser ist für den Jugendstil sehr wichtig, wie die zahlreichen Brunnen, Hoetgers Wasserträgerin und das Albin-Müller-Becken auf der Mathildenhöhe zeigen. Das zurzeit leere Becken wird diesem Bezug nicht gerecht. In jedem Fall ist es absurd, den sich ästhetisch und ideell in das Ensemble Mathildenhöhe einfügenden Brunnen zu versetzen, um Platz zu schaffen für den geplanten Museumsklotz. Anders als in Stuttgart, gibt es in Darmstadt einen Alternativstandort für das Museum auf dem Osthang der Mathildenhöhe. Leserbrief von Lieselotte Kiel im DA Echo vom 24.11.2010 Mathildenhöhe, Osthang; Blick Richtung Löwentor, ein möglicher Alternativstandort für das Museum |