| Weltfirma verkloppt |
| Freitag, den 31. Dezember 2010 um 16:33 Uhr |
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Zum Artikel „Wella gibt Darmstadt auf. Tausend Arbeitsplätze ziehen ab. Wirtschaft: Zentrale des Haarkosmetik-Herstellers wird nach Kronberg und Schwalbach verlegt - Oberbürgermeister Hoffmann hadert mit der Entscheidung des US-Mutterkonzerns Procter &Gamble" vom 17. November auf der Titelseite des DA Echo: Darmstadt trauert um über 1000 Arbeitsplätze. Oberbürgermeister Walter Hoffmann trauert mit. Aber gerade er kann sich ja über seinen Weitblick freuen, hat er doch in Geheimverhandlungen dafür gesorgt, dass in dem geplanten neuen Museum auf der Mathildenhöhe immer der Firma Wella gedacht werden kann. Jetzt können bald alle Wella-Beschäftigten zur Mathildenhöhe pilgern und Herrn Sander danken, dass er als Ströher-Erbe sich und den Bürgern Darmstadts ein Denkmal setzt, das immer an die bittere Art der Entstehung erinnern wird. Eine Weltfirma wird für Milliarden verkloppt und die Stadt schenkt den Erben den schönsten Ort Darmstadts zum Bau eines deplatzierten Kubus. Das soll den Darmstädtern erst einmal einer nachmachen. Museum Sander: „Wird da wahre Kunst zur Ware Kunst?" Leserbrief von Dr. Thomas Bergemann im DA Echo vom 13. Dez. 2010 |